Zur feierlichen Spendenübergabe waren mehrere Ehrengäste anwesend. Andrea Schwarz, Landtagsabgeordnete der Grünen, Gemeinderatsmitglied und stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbands Nordbaden, lobte das Engagement der Jugendlichen. Sie erinnerte daran, dass der Volksbund ursprünglich aus der Kriegsgräbervorsorge entstanden sei, heute aber auch eine wichtige Mahnerrolle einnehme: Angesichts der aktuellen Nachrichten über Krieg und Aufrüstung müsse alles darangesetzt werden, militärische Konflikte zu verhindern.
Auch Ansgar Mayr, Landtagsabgeordneter der CDU, bedankte sich herzlich für den großen zeitlichen Einsatz der Schülerinnen und Schüler und würdigte deren tolle Arbeit. Sowohl er als auch Andrea Schwarz engagieren sich selbst regelmäßig um den Volkstrauertag herum für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Thomas Nowitzki, Bürgermeister der Stadt Oberderdingen, betonte die Bedeutung des Volkstrauertags und der Gedenkfeiern. Besonders wichtig sei es, dass Friedensgedanken auch von jungen Menschen mitgetragen würden. Er schloss mit dem Zitat: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Als Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement fließen 10 % der Spendensumme in die Klassenkassen.
Schulleiter Gregor Svoboda hob hervor, dass die Spendensammlung bereits zum vierten Mal in Folge von Schülerinnen und Schülern der Leopold-Feigenbutz-Realschule durchgeführt wurde. Insgesamt sammelt die Schule jährlich rund 17.000 Euro für verschiedene soziale Zwecke, unter anderem durch einen Spendenlauf, ein Weihnachtskonzert zugunsten des Roten Kreuzes sowie Aktionen für die Tafel. Dadurch würden junge Menschen erfahren, dass ihr Engagement konkret dazu beitragen kann, Menschen in Not zu helfen.
Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten die beteiligten Schülerinnen und Schüler Urkunden als Anerkennung für ihren Einsatz, bevor ein gemeinsames Gruppenfoto den gelungenen Abschluss bildete.